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Fotos: L. Motz, Horstmann + Partner

 

Bauherr:

Bezirk Oberfranken

 

Typologie:

Schulbau

 

Fertigstellung:

2012

 

BGF:

2.850 m2

 

BRI:

10.823 m3

Neubau der Markgrafenschule – Förderzentrum für Sprache in Bayreuth

Ab Herbst 2011 zeigte sich die Markgrafenallee in einer städtebaulichen Neuordnung.

Südlich beginnend mit dem architektonisch, zeitgemäßen Landratsamtsgebäude, einem großzügigen Entrée zwischen Straße und Haupteingang bis zu der nun fertig gestellten Markgrafenschule an der Ecke Markgrafenallee/Wilhelm-v.-Dietz-Straße. An diesem Standort hat die Schule zusammen mit der SVE, der Turnhalle und den Freianlagen einen neuen Stadtcharakter geformt, geprägt durch differenzierte und stadtmaßstäbliche Baukörper, die durch Farbe, Form und Material den Nutzungszweck – den einer Einrichtung für Kinder und Schüler widerspiegelt.

Entstanden ist eine Schule, mit 11 Normalklassen, 6 Fachklassen für ca. 150 Schüler, Verwaltung, Aula und verschiedenen allgemeinen Funktionsräumen, verteilt auf 3 Geschosse und 1 kleiner untergeschossiger Bereich, deren einzelne Funktionen sich in der Differenzierung, Ausformung der Baukörper und der Fassadengestaltung widerspiegeln.  Eine Schule mit hellen, großzügigen Räumen, mit Ausblicken in die grüne Umgebung, z.B. zum Festspielhaus, in den Pausenhof und weiteren Einrichtungen der Förderschule um eine angenehme und gelöste Atmosphäre des Lernens zu schaffen. Dazu trägt auch die Farbwahl der Gebäude innen und außen bei. Ein Farbkonzept, das sicherlich aus dem Rahmen fällt, besonders bei der benachbarten im 1. Bauabschnitt errichteten SVE und der Turnhalle. Andererseits belebend und erfrischend darauf verweist, dass hier eine Lernstätte für Kinder und Schüler geschaffen wurde.